Energie- und Umwelttechnik

Archiv

     

28.01.2009

Stadtwerke gestalten die Zukunft

Die SE AG veranstaltet vom 26. bis 27. März 2009 zum Thema „Chancen der dezentralen Energieversorgung für Kommunale Energieversorger“ einen Workshop am Hauptsitz in Hessisch Lichtenau.

Dabei soll eine Plattform entstehen um dieses neue Geschäftsfeld intensiv zu diskutieren. Schwerpunkt werden die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von Biomasse-Heizkraftwerken, technische Erfahrungsberichte und die Möglichkeit der Finanzierung und Eigenkapitalbeschaffung sein.

18.12.2008

Erneuerbare Energien bleiben trotz Finanzkrise Wachstumsbranche

„Jeder Euro Fördermittel löst im Heizungskeller und auf dem Dach ein Vielfaches an Investitionen aus.“

„Als Rückgrat einer nachhaltigen Energieversorgung liefern wir unverzichtbare Produkte, können in den meisten Bereichen auf sichere Rahmenbedingungen setzen und haben durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Akteure eine breite Risikostreuung“, so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Björn Klusmann, bei dem von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anberaumten Spitzengespräch. Dennoch gelte es aufgrund der aktuellen Finanzkrise bestehende Risiken abzuwenden, die vor allem in schlechteren Konditionen bei der Kreditvergabe lägen.

Die Verbände der Erneuerbaren Energien verlangten von der Regierung im Gegensatz zu anderen Branchen keine Milliardenprogramme. Sie betonten dagegen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für mehr Wachstum, wie sie das Erneuerbare-Energien-Gesetz im Stromsektor im Wesentlichen garantiere. Diese gelte es zu optimieren und insbesondere den Banken klar zu vermitteln.

Klusmann: „Es fehlt nicht etwa an Vertrauen in unsere Branche. Es sind vielmehr die Banken, die einander nicht trauen.“ In der Folge zögen sich einzelne Geldinstitute bereits aus Projekten zurück, Kreditlaufzeiten und Zinsbindungen würden verkürzt und höhere Eigenkapitalanforderungen gestellt. Das verschlechtere die Bedingungen für die Investoren und belaste sowohl Großprojekte wie auch den Mittelstand.

„Die Banken müssen jetzt mitziehen und Probleme bei der Finanzierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien abwenden. Sonst könnten kurzfristige Friktionen des Finanzmarktes das langfristige Wachstum der Branche bremsen“, warnte Klusmann.

Der BEE begrüßte beim Spitzengespräch die Ankündigung der KfW, ihre Fördergrenze für Projekte der Erneuerbaren Energien von 10 auf 50 Millionen Euro anzuheben. „Damit werden auch Projekte mittlerer Größenordnung ermöglicht“, lobte Klusmann. Wichtig sei aber, das entsprechende Sonderprogramm auch über das Jahr 2009 hinaus fortzusetzen.

Im Wärme- und Kraftstoffsektor könnten Regierung und Parlament jenseits der Banken schnell zu besseren Rahmenbedingungen beitragen. „Mit einer Rücknahme der geplanten Absenkung der Biokraftstoffquote kann der Bundestag noch verhindern, dass Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro zu Nichte gemacht werden“, mahnt Klusmann eine Korrektur der Biokraftstoffpolitik an, die vor dem Hintergrund der Finanzkrise umso wichtiger sei. Um Erneuerbare-Energien-Heizungen schneller voranzubringen, müssten alle Projekte die volle Förderung erhalten, die über den Mindeststandard des Gesetzes hinausgehen.

Klusmann: „Jeder Euro Fördermittel löst im Heizungskeller und auf dem Dach ein Vielfaches an Investitionen aus.“

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. 2008

05.12.2008

Studie zu Chancen der Bioenergie in Deutschland und Europa

Zunehmende Bedeutung für die dezentrale Energieversorgung - Ab 2009: Starkes Wachstum für Gülleveredlung erwartet.

Die wachsende Bedeutung der Bioenergie in Deutschland und Europa für die dezentralen Energieversorgung belegt eine Studie, die im Auftrag der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und dem VDMA Power Systems von der seit Langem im Bereich der Energiewirtschaft tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney durchgeführt wurde. Die Studie wurde jetzt im Rahmen des BioEnergy-Events auf der EuroTier 2008 vorgestellt. Der Bioenergie kommt bei der Lösung der zukünftigen Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu, da sie sowohl Lösungen für den Kraftstoffbereich, als auch für die Strom- und Wärmeerzeugung bietet. Da die Wirtschaftlichkeit der Erzeugung angesichts der gegenüber fossilen Energieträgern geringeren Energiedichte eng mit dem Transportradius zusammenhängt, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor die Nutzung im Bereich der dezentralen Energieversorgung.

Das in der Studie für Deutschland ab 2009 vorhergesagte, starke Wachstum der Gülle-Veredlung ist eine weitere wichtige Erkenntnis. Damit eröffnet sich Vieh haltenden Betrieben eine zusätzliche, verlässliche Einkommensquelle. Darüber hinaus sind nicht nur die verstärkte energetische Nutzung des Rohstoffs Gülle, und dadurch der Ersatz fossiler Brennstoffe, sondern auch die dadurch zu erreichende Reduzierung der Methanemission aus der Güllelagerung klimapolitisch sehr positiv zu bewerten. Die Rolle der Landwirtschaft als unverzichtbarer Partner rund um Bioenergie wird dadurch deutlich gestärkt.

Die jetzt als Buch veröffentlichte Studie liefert mit ihren Analysen, Prognosen und Folgerungen wertvolle Orientierungshilfen für die Unternehmen und die Fachleute der Land- und Forstwirtschaft, der Energiewirtschaft und des Anlagenbaus. Das Buch enthält mit den aufgezeigten Geschäftsmodellen interessante Ansätze dafür, wie die beteiligten Branchen von den Perspektiven gemeinsam profitieren können.

Quelle: DLG e.V. 2008

09.11.2008

Energieverbrauch der Industrie kann bis 2010 um rund 17% verringert werden

Finanzkrise, Fachkräftemangel und steigende Energiepreise halten die Wirtschaft derzeit in Atem. Während den Turbulenzen an den Finanzmärkten und den Ausbildungsmängeln wohl nur langfristig beizukommen ist, stehen mittelständischen Unternehmen schon heute wirksame Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung, ihren Energiebedarf in kurzer Zeit drastisch zu verringern. "Im Industriesektor kann bis 2010 der Energieverbrauch um rund 17% verringert werden" sagt Europaparlamentarierin Mechtild Rothe (SPD), die dort auch Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie ist. Wie die EU Industrie und Gewerbe dabei unterstützt dieses Ziel zu erreichen, können Interessierte aus der Branche auf dem europäischen Kongress Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 erfahren. Mechtild Rothe ist eine von 50 Expertinnen und Experten, die im Messezentrum Bad Salzuflen vom 5. bis 7. November mit Entwicklern und Anwendern über politische Rahmenbedingungen, Marktstrategien und technische Innovationen von Effizienztechnologien diskutieren werden.

Das Thema Energieeffizienz noch stärker in den Mittelpunkt rücken will auch der Veranstalter Energie Impuls OWL, ein Netzwerk aus über 100 Unternehmen mit Sitz in Bielefeld, welches seit 2001 die Entwicklung von Energie-Kompetenz forciert und Anwender, Hersteller und Entwickler vereint. "Durch das Zusammenspiel von Energieanwendern, Komponentenherstellern und Dienstleistern haben wir eine hervorragende Kompetenz bei der Optimierung industrieller Prozesse in unserer mittelständisch geprägten Region. Das sollten wir nutzen, um bei modernen Energiekomponenten und -dienstleistungen ganz vorne mitzuspielen", erläutert Klaus Meyer, Geschäftsführer von Energie Impuls OWL, die Strategie.

Dabei unterhält Energie Impuls OWL auch Unterstützung aus Brüssel. "Der Aufbau einer wirklich nachhaltigen und effizienten Energieversorgung in Europa ist nur durch eine starke Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft möglich. Genau solche Prozesse werden beispielsweise durch das Programm "Intelligente Energie - Europa" unterstützt, das Kongresse wie das Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 fördert und damit einen umfassenden Austausch ermöglicht". Neben Mechtild Rothe werden zur Kongresseröffnung auch NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Stephan Kohler, Leiter der Deutschen Energieagentur (dena), Prof. Dr. Gerhard Berz von der LMU München und ehemals Leiter der GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherungsgesellschaft sowie Patrick Lambert, Direktor der Executive Agency for Competetiveness and Innovation der Europäischen Kommission, auf dem Podium sprechen. Am zweiten Kongresstag finden insgesamt zwölf Workshops zu den Themen Energiedaten, Antriebe, Investitionsstrategien, Klimatechnik, Dezentrale Erzeugung, Gebäudeeffizienz, Marktstrategien, Gebäudemanagement, Erneuerbare Energien, Mitarbeiterkompetenz, Wirtschaftlichkeit oder Marketing statt. Ostwestfalen-Lippe wird damit für drei Tage zur europäischen Drehscheibe für das Thema industrielle Energieeffizienz.

Auch der Vorwurf, Energieeffizienz spiele in Europa nur eine untergeordnete Rolle, solange Schwellenländer wie China und Indien überhaupt keinen Beitrag dazu leisten, greift laut Rothe zu kurz. "Es kann nicht sein, dass die Verschwendung endlicher konventioneller Energiequellen mit dem Argument gerechtfertigt wird, dass andere Länder ebenfalls Energie verschwenden. Im Gegenteil, es hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass EU Maßnahmen einen globalen Vorbildcharakter haben". Darüber hinaus gehört den Unternehmen, die heute in Effizienztechnologien investieren, zweifellos die Zukunft, denn auch in den Schwellenländern steigen die Energiepreise und lassen einen gigantischen Markt für Effizienztechnologien entstehen. Auf dem Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 wird zum Beispiel der Bochumer Architekt Dietmar Riecks davon berichten, wie er für die Bayer AG ein Nullemissionsgebäude in Neu Delhi errichtet hat.

Die Veranstalter Energie Impuls OWL und die IHKn Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold rechnen mit über 5.000 Fachbesuchern auf den parallel stattfinden Messen EnergieArena und Forum Maschinenbau, allein für den Kongress wird mit 400 Energieinteressierten aus der Industrie gerechnet. Die Kongresspartnerschaft haben die Stadtwerke Bielefeld, E.ON Westfalen Weser, der VDI-OWL und das Unternehmen InnoDämm aus Paderborn übernommen. Weitere Unterstützer der Veranstaltung sind die Deutsche Energieagentur (dena), Lenze, MSF-Vathauer Antriebstechnik, Rittal, Siemens, Stadtwerke Detmold, TÜV Nord, Volksbank Detmold - Paderborn - Höxter und Weidmüller.

Quelle: Energie Impuls OWL 2008

 

05.11.2008

Teilnahme der SEEGER AG an der 3. Wirtschaftskonferenz Zentralasien

Im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung . Auf Einladung von Heidemarie Wieczorek-Zeul Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ort: Berlin Haus der Wirtschaft 5. bis 6.11.2008

Thema: Chancen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für Deutschland und Zentralasien.

Der Wirtschaftsraum Zentralasien gewinnt immer mehr an Bedeutung für deutsche Unternehmen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung beschäftigte sich mit den bisher ungenutzten Potenzialen der erneuerbaren Energien, die große Chancen für eine verstärkte Zusammenarbeit eröffnen.

5 Delegationen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, angeführt von den jeweiligen Wirtschaftsministern.

Im Bild von links: Dipl.-Ing Heinz W. Jordan, Projektentwicklung SEEGER ENGINEERING AG, Gulomdjon Bobozoda Minister für Wirtschaft und Handel Tadschikistan, Bakhyt Sultanov, Minister für Landwirtschaft Kasachstan.

 

 

 

28.01.2009

Stadtwerke gestalten die Zukunft

Die SE AG veranstaltet vom 26. bis 27. März 2009 zum Thema „Chancen der dezentralen Energieversorgung für Kommunale Energieversorger“ einen Workshop am Hauptsitz in Hessisch Lichtenau.

Dabei soll eine Plattform entstehen um dieses neue Geschäftsfeld intensiv zu diskutieren. Schwerpunkt werden die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von Biomasse-Heizkraftwerken, technische Erfahrungsberichte und die Möglichkeit der Finanzierung und Eigenkapitalbeschaffung sein.

18.12.2008

Erneuerbare Energien bleiben trotz Finanzkrise Wachstumsbranche

„Jeder Euro Fördermittel löst im Heizungskeller und auf dem Dach ein Vielfaches an Investitionen aus.“

„Als Rückgrat einer nachhaltigen Energieversorgung liefern wir unverzichtbare Produkte, können in den meisten Bereichen auf sichere Rahmenbedingungen setzen und haben durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Akteure eine breite Risikostreuung“, so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Björn Klusmann, bei dem von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anberaumten Spitzengespräch. Dennoch gelte es aufgrund der aktuellen Finanzkrise bestehende Risiken abzuwenden, die vor allem in schlechteren Konditionen bei der Kreditvergabe lägen.

Die Verbände der Erneuerbaren Energien verlangten von der Regierung im Gegensatz zu anderen Branchen keine Milliardenprogramme. Sie betonten dagegen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für mehr Wachstum, wie sie das Erneuerbare-Energien-Gesetz im Stromsektor im Wesentlichen garantiere. Diese gelte es zu optimieren und insbesondere den Banken klar zu vermitteln.

Klusmann: „Es fehlt nicht etwa an Vertrauen in unsere Branche. Es sind vielmehr die Banken, die einander nicht trauen.“ In der Folge zögen sich einzelne Geldinstitute bereits aus Projekten zurück, Kreditlaufzeiten und Zinsbindungen würden verkürzt und höhere Eigenkapitalanforderungen gestellt. Das verschlechtere die Bedingungen für die Investoren und belaste sowohl Großprojekte wie auch den Mittelstand.

„Die Banken müssen jetzt mitziehen und Probleme bei der Finanzierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien abwenden. Sonst könnten kurzfristige Friktionen des Finanzmarktes das langfristige Wachstum der Branche bremsen“, warnte Klusmann.

Der BEE begrüßte beim Spitzengespräch die Ankündigung der KfW, ihre Fördergrenze für Projekte der Erneuerbaren Energien von 10 auf 50 Millionen Euro anzuheben. „Damit werden auch Projekte mittlerer Größenordnung ermöglicht“, lobte Klusmann. Wichtig sei aber, das entsprechende Sonderprogramm auch über das Jahr 2009 hinaus fortzusetzen.

Im Wärme- und Kraftstoffsektor könnten Regierung und Parlament jenseits der Banken schnell zu besseren Rahmenbedingungen beitragen. „Mit einer Rücknahme der geplanten Absenkung der Biokraftstoffquote kann der Bundestag noch verhindern, dass Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro zu Nichte gemacht werden“, mahnt Klusmann eine Korrektur der Biokraftstoffpolitik an, die vor dem Hintergrund der Finanzkrise umso wichtiger sei. Um Erneuerbare-Energien-Heizungen schneller voranzubringen, müssten alle Projekte die volle Förderung erhalten, die über den Mindeststandard des Gesetzes hinausgehen.

Klusmann: „Jeder Euro Fördermittel löst im Heizungskeller und auf dem Dach ein Vielfaches an Investitionen aus.“

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. 2008

05.12.2008

Studie zu Chancen der Bioenergie in Deutschland und Europa

Zunehmende Bedeutung für die dezentrale Energieversorgung - Ab 2009: Starkes Wachstum für Gülleveredlung erwartet.

Die wachsende Bedeutung der Bioenergie in Deutschland und Europa für die dezentralen Energieversorgung belegt eine Studie, die im Auftrag der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und dem VDMA Power Systems von der seit Langem im Bereich der Energiewirtschaft tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney durchgeführt wurde. Die Studie wurde jetzt im Rahmen des BioEnergy-Events auf der EuroTier 2008 vorgestellt. Der Bioenergie kommt bei der Lösung der zukünftigen Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu, da sie sowohl Lösungen für den Kraftstoffbereich, als auch für die Strom- und Wärmeerzeugung bietet. Da die Wirtschaftlichkeit der Erzeugung angesichts der gegenüber fossilen Energieträgern geringeren Energiedichte eng mit dem Transportradius zusammenhängt, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor die Nutzung im Bereich der dezentralen Energieversorgung.

Das in der Studie für Deutschland ab 2009 vorhergesagte, starke Wachstum der Gülle-Veredlung ist eine weitere wichtige Erkenntnis. Damit eröffnet sich Vieh haltenden Betrieben eine zusätzliche, verlässliche Einkommensquelle. Darüber hinaus sind nicht nur die verstärkte energetische Nutzung des Rohstoffs Gülle, und dadurch der Ersatz fossiler Brennstoffe, sondern auch die dadurch zu erreichende Reduzierung der Methanemission aus der Güllelagerung klimapolitisch sehr positiv zu bewerten. Die Rolle der Landwirtschaft als unverzichtbarer Partner rund um Bioenergie wird dadurch deutlich gestärkt.

Die jetzt als Buch veröffentlichte Studie liefert mit ihren Analysen, Prognosen und Folgerungen wertvolle Orientierungshilfen für die Unternehmen und die Fachleute der Land- und Forstwirtschaft, der Energiewirtschaft und des Anlagenbaus. Das Buch enthält mit den aufgezeigten Geschäftsmodellen interessante Ansätze dafür, wie die beteiligten Branchen von den Perspektiven gemeinsam profitieren können.

Quelle: DLG e.V. 2008

09.11.2008

Energieverbrauch der Industrie kann bis 2010 um rund 17% verringert werden

Finanzkrise, Fachkräftemangel und steigende Energiepreise halten die Wirtschaft derzeit in Atem. Während den Turbulenzen an den Finanzmärkten und den Ausbildungsmängeln wohl nur langfristig beizukommen ist, stehen mittelständischen Unternehmen schon heute wirksame Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung, ihren Energiebedarf in kurzer Zeit drastisch zu verringern. "Im Industriesektor kann bis 2010 der Energieverbrauch um rund 17% verringert werden" sagt Europaparlamentarierin Mechtild Rothe (SPD), die dort auch Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie ist. Wie die EU Industrie und Gewerbe dabei unterstützt dieses Ziel zu erreichen, können Interessierte aus der Branche auf dem europäischen Kongress Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 erfahren. Mechtild Rothe ist eine von 50 Expertinnen und Experten, die im Messezentrum Bad Salzuflen vom 5. bis 7. November mit Entwicklern und Anwendern über politische Rahmenbedingungen, Marktstrategien und technische Innovationen von Effizienztechnologien diskutieren werden.

Das Thema Energieeffizienz noch stärker in den Mittelpunkt rücken will auch der Veranstalter Energie Impuls OWL, ein Netzwerk aus über 100 Unternehmen mit Sitz in Bielefeld, welches seit 2001 die Entwicklung von Energie-Kompetenz forciert und Anwender, Hersteller und Entwickler vereint. "Durch das Zusammenspiel von Energieanwendern, Komponentenherstellern und Dienstleistern haben wir eine hervorragende Kompetenz bei der Optimierung industrieller Prozesse in unserer mittelständisch geprägten Region. Das sollten wir nutzen, um bei modernen Energiekomponenten und -dienstleistungen ganz vorne mitzuspielen", erläutert Klaus Meyer, Geschäftsführer von Energie Impuls OWL, die Strategie.

Dabei unterhält Energie Impuls OWL auch Unterstützung aus Brüssel. "Der Aufbau einer wirklich nachhaltigen und effizienten Energieversorgung in Europa ist nur durch eine starke Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft möglich. Genau solche Prozesse werden beispielsweise durch das Programm "Intelligente Energie - Europa" unterstützt, das Kongresse wie das Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 fördert und damit einen umfassenden Austausch ermöglicht". Neben Mechtild Rothe werden zur Kongresseröffnung auch NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Stephan Kohler, Leiter der Deutschen Energieagentur (dena), Prof. Dr. Gerhard Berz von der LMU München und ehemals Leiter der GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherungsgesellschaft sowie Patrick Lambert, Direktor der Executive Agency for Competetiveness and Innovation der Europäischen Kommission, auf dem Podium sprechen. Am zweiten Kongresstag finden insgesamt zwölf Workshops zu den Themen Energiedaten, Antriebe, Investitionsstrategien, Klimatechnik, Dezentrale Erzeugung, Gebäudeeffizienz, Marktstrategien, Gebäudemanagement, Erneuerbare Energien, Mitarbeiterkompetenz, Wirtschaftlichkeit oder Marketing statt. Ostwestfalen-Lippe wird damit für drei Tage zur europäischen Drehscheibe für das Thema industrielle Energieeffizienz.

Auch der Vorwurf, Energieeffizienz spiele in Europa nur eine untergeordnete Rolle, solange Schwellenländer wie China und Indien überhaupt keinen Beitrag dazu leisten, greift laut Rothe zu kurz. "Es kann nicht sein, dass die Verschwendung endlicher konventioneller Energiequellen mit dem Argument gerechtfertigt wird, dass andere Länder ebenfalls Energie verschwenden. Im Gegenteil, es hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass EU Maßnahmen einen globalen Vorbildcharakter haben". Darüber hinaus gehört den Unternehmen, die heute in Effizienztechnologien investieren, zweifellos die Zukunft, denn auch in den Schwellenländern steigen die Energiepreise und lassen einen gigantischen Markt für Effizienztechnologien entstehen. Auf dem Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2008 wird zum Beispiel der Bochumer Architekt Dietmar Riecks davon berichten, wie er für die Bayer AG ein Nullemissionsgebäude in Neu Delhi errichtet hat.

Die Veranstalter Energie Impuls OWL und die IHKn Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold rechnen mit über 5.000 Fachbesuchern auf den parallel stattfinden Messen EnergieArena und Forum Maschinenbau, allein für den Kongress wird mit 400 Energieinteressierten aus der Industrie gerechnet. Die Kongresspartnerschaft haben die Stadtwerke Bielefeld, E.ON Westfalen Weser, der VDI-OWL und das Unternehmen InnoDämm aus Paderborn übernommen. Weitere Unterstützer der Veranstaltung sind die Deutsche Energieagentur (dena), Lenze, MSF-Vathauer Antriebstechnik, Rittal, Siemens, Stadtwerke Detmold, TÜV Nord, Volksbank Detmold - Paderborn - Höxter und Weidmüller.

Quelle: Energie Impuls OWL 2008

 

05.11.2008

Teilnahme der SEEGER AG an der 3. Wirtschaftskonferenz Zentralasien

Im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung . Auf Einladung von Heidemarie Wieczorek-Zeul Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ort: Berlin Haus der Wirtschaft 5. bis 6.11.2008

Thema: Chancen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für Deutschland und Zentralasien.

Der Wirtschaftsraum Zentralasien gewinnt immer mehr an Bedeutung für deutsche Unternehmen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung beschäftigte sich mit den bisher ungenutzten Potenzialen der erneuerbaren Energien, die große Chancen für eine verstärkte Zusammenarbeit eröffnen.

5 Delegationen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, angeführt von den jeweiligen Wirtschaftsministern.

Im Bild von links: Dipl.-Ing Heinz W. Jordan, Projektentwicklung SEEGER ENGINEERING AG, Gulomdjon Bobozoda Minister für Wirtschaft und Handel Tadschikistan, Bakhyt Sultanov, Minister für Landwirtschaft Kasachstan.

02.11.2008

Globales Energieszenario: Nachhaltige Energieversorgung ist machbar

Eine nachhaltige Energievorsorgung ist machbar, auch bei weltweitem Wirtschaftswachstum – zu diesem Ergebnis kommt das neu aufgelegte Weltenergie-Szenario, welches das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit über 30 weiteren Wissenschaftlern und Instituten im Auftrag von Greenpeace International und dem European Renewable Energy Council (EREC) erarbeitet hat.

Das Weltenergie-Szenario, Energy [R]evolution Szenario, zeigt, wie die globalen CO2-Emissionen von heute 30 Milliarden Tonnen pro Jahr bis zur Mitte des Jahrhunderts auf rund zehn Milliarden Tonnen pro Jahr gesenkt werden können. Diese drastische Reduktion der Treibhausgase ist notwendig, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu beschränken. Die Studie belegt, dass diese Ziele bei konsequentem Ausschöpfen der Möglichkeiten zur effizienten Energienutzung und dem verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien vereinbar sind mit einem globalen Zugang der Weltbevölkerung zu Elektrizität, sicherem und bezahlbarem Energieangebot sowie weltweitem Wirtschaftswachstum.

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik erstellt und bewertet seit mehr als 30 Jahren Konzepte zur nachhaltigen Energieversorgung auf der Basis von technologischen Einzelanalysen und von Szenariomodellierungen. Die Energieexperten beim DLR analysieren die Energieversorgung der Zukunft unter anderem auch im Auftrag der Bundesregierung, verschiedener Landesregierungen und der Europäischen Kommission.

Im Jahr 2050: Anteil der Erneuerbaren Energien über 50 Prozent

Selbst unter Berücksichtigung des weiterhin schnell wachsenden Energieverbrauchs in Ländern wie China, Indien oder Brasilien kann durch Effizienzmaßnahmen der Anstieg des weltweiten Gesamtenergiebedarfs deutlich gebremst werden. Das Szenario zeigt, dass bis zum Jahr 2030 der Anstieg des Energieverbrauchs bis auf zirka 120 Prozent des heutigen Bedarfs gebremst werden kann, danach ist ein Rückgang des weltweiten Energiebedarfs möglich.

Im Jahr 2050 können Erneuerbare Energien dann mehr als die Hälfte des weltweiten Primärenergiebedarfs bereitstellen (heute zirka 13 Prozent). Eine Vorreiterrolle spielt dabei die Stromerzeugung: Im Jahr 2050 kann im weltweiten Durchschnitt knapp 80 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden, der Anteil an Erneuerbaren Energien zur Wärmebereitstellung wird dann voraussichtlich bei 70 Prozent liegen. Im Verkehr tragen laut Szenario zunächst Biokraftstoffe, ab 2020 dann ein wachsender Anteil von Elektromobilität zu einer Ablösung der fossilen Rohstoffe bei.

Kostenvorteile durch Erneuerbare Energien

Ein wesentliches Hindernis bei dem schnellen Umbau der Energiesysteme sind die heute zum Teil noch hohen Kosten der Erneuerbaren Energien. Ein steigender Anteil führt aber mittel- und langfristig zu einer deutlichen Reduzierung der Kosten im Vergleich zur fossilen Energieerzeugung. Bei einer Beibehaltung der bisherigen Entwicklung ("Business-as-usual"-Szenario) steigen die Kosten der weltweiten Stromversorgung wegen des ungebremsten Wachstums der Energienachfrage, der steigenden Rohstoffpreise und der Kosten der CO2-Emissionen von heute zirka 1700 Milliarden US-Dollar pro Jahr auf bis über 8000 Milliarden US-Dollar im Jahr 2050. Im Energy [R]evolution Szenario dagegen werden nicht nur die Klimaschutzziele erfüllt, sondern gleichzeitig liegen auch die Kosten der Stromversorgung im Jahr 2050 um mehr als ein Drittel unter denen des "Business-as-usual"-Szenarios.

Ansteigender Energiebedarf in China und Indien berücksichtigt

Basis des zum zweiten Mal aufgelegten Energy [R]evolution Reports von Greenpeace und EREC sind Energie-Szenarien, die vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Zusammenarbeit mit Ecofys (Beratungsunternehmen für Erneuerbare Energien), dem DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte, Greenpeace International und EREC erarbeitet wurden. Die Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung des Instituts für Technische Thermodynamik zeigt dabei Wege auf, wie weltweit bis zum Jahr 2050 die Nachfrage nach Energie unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen gedeckt werden kann. Einbezogen wurden hierbei vielfache Einflussfaktoren, wie zum Beispiel makroökonomische Indikatoren, Nachfrage- und Angebotsentwicklungen sowie das technische Potenzial Erneuerbarer Energien. Gegenüber der im Januar 2007 veröffentlichten ersten Auflage berücksichtigt die jetzige Studie insbesondere den stark ansteigenden Energiebedarf in Ländern wie China und Indien. Weiterhin widmet sie dem Einsparpotenzial im Transport-Sektor mehr Aufmerksamkeit.

Technische Möglichkeiten vorhanden

Die Studie zeigt, dass die zum Erreichen von Klimaschutzzielen notwendigen technischen Optionen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Entschlossenes politisches Handeln ist dringend geboten, um auf nationaler und internationaler Ebene die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für den notwendigen Transformationsprozess so zu gestalten, dass die Diskrepanz zwischen den aktuellen politischen Zielen und den tatsächlichen Entwicklungen schnell überwunden wird.

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) 2008

 

17.11.2008

energy from biomasse and waste

Messe und Konferenz vom 14. - 16.10.2008 in Pittsburgh, USA

 

22.07.2008

IHE HolzEnergie

8. INTERNATIONALER BBE-FACHKONGRESS FÜR HOLZENERGIE

Im Rahmen der RENEXPO Internationale Fachmesse für Regenerative Energien & Energieeffizientes Bauen und Sanieren vom 09. - 10.10.2008, Messe Augsburg.

Wir sind Silberpartner-Sponsoren der IHE HolzEnergie 2008

Weitere Informationen unter http://www.bioenergie.de/Holzenergie2008/index.htm

 

  18.04.2008

 Innovationspreis Werra-Meißner 2008!

 Sieger in der Kategorie „Dienste & Strategien“

 Download Dokumentation (PDF 2,2 MB)

 

 

 

 

 

 

01.04.2008

Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung - Empfehlungen an die Politik

Gutachten des Beirats für Agrarpolitik, November 2007

Im vorliegenden Gutachten analysiert der Beirat den derzeitigen Stand und die Perspektiven der Bioenergie. Er bewertet die Entwicklungen im Hinblick auf die politischen Ziele Klimaschutz, Energieversorgung und Beschäftigung. Darauf aufbauend leitet er Empfehlungen für die Weiterentwicklung der deutschen Bioenergie-Politik ab. weiter >>

 

20 Jahre ISET

Festveranstaltung zum 20-jährigen Institutsjubiläum

Vorgesehen ist eine Grußansprache des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch
sowie ein Rückblick auf die Meilensteine der Institutsentwicklung und ein Ausblick auf die zukünftigen Perspektiven.

Weitere Informationen unter http://www.iset.uni-kassel.de

 

27.03.2008

Kraftwerksplanung unter Volldampf

Holzheizkraftwerk im Bioenergiepark soll ab 2009 Heiz- und elektrische Energie liefern

Presseartikel 338 KB

 

21.02.2008

Werra-Strom fürs Lossetal

Seeger Engineering und Stadtwerke Eschwege fördern regionale Energieversorgung

Presseartikel 334 KB

 

20.02.2008

Energie-Welt trifft sich in Essen

Branchenmesse E-World zeigt Trends: Erneuerbare Energien und Effizienz im Mittelpunkt

Presseartikel 150 KB

 

15.02.2008

Sägewerker erneuern Forderungen zum EEG-Entwurf

Rinde, Kappschnitte und sonstige Sägereste müssen aus Sicht des VDS als nachwachsende Rohstoffe anerkannt werden

Presseartikel 281 KB

 

14.02.2008

Drei Viertel des Gesamtverbrauchs erneuerbarer Energien aus Biomasse

Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legt Energiebericht vor

Die Biomasse hat im abgelaufenen Jahr in ihren verschiedenen Erscheinungsformen einen Anteil von nahezu drei Vierteln am Gesamtverbrauch erneuerbarer Energien gehabt. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) ... weiter >>

 

13.02.2008

Sechs junge Leute denken Zukunft

Schüler der Klasse zwölf absolvieren ein Praktikum bei der Seeger Engineering AG

Presseartikel 272 KB

 

07.01.2008

Fonds errichtet Holz-Heizkraftwerk in Leipzig

Wärtsilä erhält Auftrag zum Bau von sechs KWK-Anlagen in Deutschland

Presseartikel 233 KB

 

RENEXPO – Budapest 2007

Vom 18. bis zum 21. April 2007 fand in Budapest die erste RENEXPO-Fachmesse für den mittel- und südost-europäischen Wirtschaftsraum statt. Auf der internationalen Fachmesse für erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen und Sanieren war die SEEGER ENGINEERING AG auch vertreten. weiter >>

Impressum

  Seitenanfang

Copyright © 2009 www.seeger.ag
Design by PV Design